Scarborough
Scarborough ist eine etwa 20.000 Einwohner zählende Stadt auf der Karibikinsel Tobago. Diese Insel ist seit 1962 Bestandteil des karibischen Inselstaates Trinidad und Tobago. Zu dem Staat zählen neben den beiden Hauptinseln Trinidad und Tobago auch noch einige kleinere Eilande.
Scarborough ist die größte Stadt der Insel Tobago und besitzt einen gut ausgebauten See- und Fährhafen, sowie einen internationalen Flughafen.
Sowohl der Flughafen als auch der Fährhafen unterhält Verbindungen nach Port of Spain auf Trinidad, der Hauptstaat des Staates.
Gegründet wurde die Stadt im 16. Jahrhundert von Europäern, genauer von niederländischen Kolonisten. Das Königreich der Niederlande war damals Kolonialmacht über Tobago. 1654 tauchte deshalb die Stadt unter den Namen Lampsinburg auf Landkarten der Karibik erstmalig auf. In den kommenden Jahren wechselten mehrmals die Kolonialherren. Zuerst eroberten die Briten Tobago, kurze Zeit später entrissen jedoch die Franzosen den Eroberern die Insel. 1670 konnten jedoch wieder die Niederländer Tobago zurückerobern. Diese installierten eine zivile Regierung auf Tobago. Ein Jahr später holten sich die Franzosen die Insel wieder zurück, um diese nach 90 Jahren dann endgültig an die Briten zu verlieren. Diese wechselnden Kolonialherrschaften haben das Stadtbild Scarboroughs entscheidend mitgeprägt.
Heute ist Scarborough das Verwaltungszentrum Tobagos. Neben einigen sehr schönen Badestränden, welche alljährlich eine Vielzahl von Touristen aus aller Welt anzieht, besitzt Scarborough auch eine stattliche Anzahl an Sehenswürdigkeiten.
Das Fort King George stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von den Briten zum Schutz der Stadt errichtet. Ebenfalls aus der Ära der britischen Kolonialzeit stammt das sogenannte Court House aus dem Jahre 1825.
Ebenfalls sehr sehenswert ist zudem der Botanische Garten mit einer sehr schönen Vielfalt an seltenen Pflanzen.
